SVEB-1-Zertifikat «Ausbilderin/Ausbilder»
Möchten Sie Erwachsene professionell unterrichten und Lernprozesse wirksam gestalten?
Ab Januar 2027 bietet wir mit dem Kaufmännische Verband Ostschweiz (KV Ost), in Zusammenarbeit mit dem Konzeptentwickler EduNetwork Suisse AG, den Lehrgang SVEB-Zertifikat Ausbilder/in in Rüti ZH an – mit Kinderbetreuung und im Blended-Learning-/Hybrid-Format.
Praxisnah und transferorientiert entwickeln Sie während 14 Kurstagen des Lehrgangs Ihre Persönlichkeit in der Rolle als künftige Ausbildner und Kursleiterinnen, stärken Ihre Auftrittskompetenz und lernen, Gruppen von Erwachsenen klar, motivierend und zielgerichtet zu begleiten und zu unterrichten.
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Samstag-Kurs
Samstag, 8.30 bis 16.30 Uhr
Kurs-Start: 16. Januar 2027
Kurs-Ende: 17. April 2027
Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kaufmännischen Verbands Ostschweiz.
Kosten
CHF 4’750.–
(Kinderbetreuung:
CHF 100.–/Kurstag)
Mitglieder KV Ostschweiz
CHF 4’500.–
Für wen?
Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Kurse, Schulungen und Unterricht für Erwachsene professionell planen, abwechslungsreich gestalten und gezielt weiterentwickeln und auswerten möchten.
- Fachpersonen, die ihr Wissen an Erwachsene weitergeben möchten, sei es beispielsweise als Sprach- oder Wildkräuter-Kursleiterin
- Führungskräfte, die Mitarbeitende begleiten und fördern
- Ausbildner:innen und Trainer in Unternehmen oder Bildungsinstitutionen
- Quereinsteiger:innen, die in die Erwachsenenbildung einsteigen möchten
Unser Plus
Sie profitieren vom breiten Fachwissen des etablierten SVEB-Anbieters KV Ost und der Expertise von EduNetwork. Akrotea.ch bringt den starken Praxisbezug durch ihre langjährige Erfahrung im Erwachsenen-Unterricht für Deutsch und Grundkompetenzen und der Weiterbildung von Kursleiter:innen.
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familienfreundlich, mit Kinderbetreuung, im Blended-Learning-/Hybrid-Format
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praxisnah, nach Möglichkeit und Verfügbarkeit Praktikumsplatz bei Akrotea.ch
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direkt beim Bahnhof Rüti ZH
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kostenlose Parkplätze vorhanden
SVEB-Zertifikat Ausbilder/in (AdA ZA-DL)
Mit dem SVEB-Zertifikat Ausbilder/in (AdA ZA-DL) erwerben Sie das anerkannte Grundlagenzertifikat für den Einstieg in die Erwachsenenbildung und es ist der erste Schritt zum eidgenössischen Fachausweis Ausbilder/in.
Im Lehrgang lernen Sie, Kurse und Schulungen für Erwachsene professionell zu planen, abwechslungsreich zu gestalten und gezielt auszuwerten. Sie setzen sich mit den Besonderheiten des Lernens im Erwachsenenalter auseinander, entwickeln eigene Unterrichtssequenzen und erhalten wertvolles Feedback für Ihre persönliche Weiterentwicklung.
Der Unterricht findet im Blended-Learning-Format und teils hybrid statt. Präsenzunterricht wird mit eLearning-Elementen und praxisnahen Transferaufgaben kombiniert.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und bestandenem Kompetenznachweis erhalten Sie eine Modulbestätigung.
Sobald zusätzlich die erforderliche Praxiserfahrung vollständig nachgewiesen ist, wird das anerkannte SVEB-Zertifikat Ausbilder/in (AdA ZA-DL) durch den Kaufmännischen Verband Ostschweiz ausgestellt.
Der Kaufmännische Verband Ostschweiz (KV Ost) ist der anerkannte SVEB-Anbieter dieses Lehrgangs.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Anmeldung & Voraussetzungen
Für wen eignet sich der SVEB-Lehrgang?
Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Erwachsene unterrichten, anleiten, ausbilden oder künftig in der Erwachsenenbildung tätig sein möchten. Angesprochen sind unter anderem Kursleitende, Berufsbildende, Fach- und Führungspersonen, interne Trainerinnen und Trainer sowie Quereinsteigende mit Fachkompetenz in ihrem eigenen Tätigkeitsgebiet.
Welche Voraussetzungen gelten für die Anmeldung?
Für den Kursbesuch wird Fachkompetenz im eigenen Fach- oder Tätigkeitsbereich vorausgesetzt. Erste Erfahrungen im Unterrichten, Anleiten oder Begleiten von Erwachsenen sind hilfreich, müssen bei Kursbeginn jedoch noch nicht vollständig vorhanden sein. Besonders wertvoll ist es, wenn Sie während des Lehrgangs eigene Praxissituationen erleben und das Gelernte direkt anwenden können.
Muss ich bereits Unterrichtserfahrung haben, um den Lehrgang zu beginnen?
Nein. Erste Unterrichts- oder Anleitungserfahrungen erleichtern den Transfer, sind für den Einstieg jedoch nicht zwingend. Wichtig sind Interesse an Erwachsenenbildung, Bereitschaft zur Reflexion und die Möglichkeit, sich während des Lehrgangs mit realen Lern- und Ausbildungssituationen auseinanderzusetzen.
Kann ich den Lehrgang auch als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger besuchen?
Ja. Der SVEB-Lehrgang eignet sich ausdrücklich auch für Personen, die neu in die Erwachsenenbildung einsteigen. Entscheidend ist, dass Sie über Fachkompetenz in Ihrem eigenen Tätigkeitsbereich verfügen und künftig Lernprozesse von Erwachsenen professionell gestalten möchten.
Ist der Lehrgang auch für Führungskräfte, HR-Fachpersonen oder interne Trainerinnen und Trainer geeignet?
Ja. Wer Mitarbeitende schult, Lernprozesse begleitet, Workshops durchführt oder Wissen im Unternehmen vermittelt, profitiert direkt von den didaktischen und methodischen Kompetenzen des Lehrgangs. Der Transfer in betriebliche Bildungs- und Führungssituationen ist ausdrücklich möglich.
Wie läuft die Anmeldung ab?
Nach der Anmeldung werden die organisatorischen Angaben zum Lehrgang sowie die nächsten Schritte kommuniziert. Falls Sie unsicher sind, ob der Lehrgang zu Ihrer Ausgangslage passt, empfehlen wir vorab ein persönliches Beratungsgespräch. Sie melden sich via KV Ost an, dort finden Sie auch die Kurs-Agenda. Für Anmeldung, Abmeldung und Durchführung gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kaufmännischen Verbands Ostschweiz.
Organisation, Selbstlernzeit & Blended Learning
Was bedeutet Blended Learning im SVEB-Lehrgang?
Blended Learning bedeutet, dass verschiedene Lernformen didaktisch sinnvoll miteinander verbunden werden. Begleiteter Unterricht, Live-Online-Phasen, digitale Lernaktivitäten sowie angeleitete Selbstlern- und Transferphasen ergänzen sich. Sie erarbeiten Inhalte nicht nur theoretisch, sondern wenden sie in Übungen, Gruppenarbeiten, Reflexionen und konkreten Praxistransfers auf Ihre eigene Tätigkeit an.
Wie läuft das Blended Learning konkret ab?
Die begleiteten Lernphasen dienen dem fachlichen Austausch, der gemeinsamen Erarbeitung und dem praktischen Üben. In digitalen oder selbstgesteuerten Phasen bearbeiten Sie klar strukturierte Aufträge, vertiefen Inhalte und bereiten Praxistransfers vor oder nach. Die Lernphasen bauen aufeinander auf: Was selbstständig vorbereitet wird, wird im Unterricht aufgegriffen; was im Unterricht erarbeitet wird, wird anschliessend in die eigene Praxis übertragen und reflektiert.
Ist Blended Learning dasselbe wie Hybridunterricht?
Nein. Hybridunterricht beschreibt vor allem die Möglichkeit, an Unterrichtseinheiten vor Ort oder online teilzunehmen. Siehe Programm. Blended Learning geht weiter: Unterschiedliche Lernformen und Lernorte werden bewusst zu einer zusammenhängenden Lernstrecke kombiniert. Entscheidend ist die didaktische Verzahnung von Input, Anwendung, Austausch, Selbstlernen, Reflexion und Transfer.
Was passiert in den Präsenzphasen?
Präsenzphasen werden vor allem für Austausch, praktische Übungen, Gruppenarbeiten, Methodenexperimente, Moderationssequenzen, Feedback und die gemeinsame Bearbeitung komplexerer Praxissituationen genutzt. Der persönliche Kontakt unterstützt den Aufbau einer professionellen Rolle als Ausbildnerin oder Ausbildner.
Was passiert in den Onlinephasen?
Onlinephasen sind keine reinen Vorlesungen am Bildschirm. Sie werden mit aktivierenden Methoden, Breakout-Sequenzen, digitalen Arbeitsaufträgen, Diskussionen, Reflexionsphasen und kooperativen Lernformen gestaltet. Dadurch bleibt auch online die aktive Beteiligung der Teilnehmenden zentral.
Wie viel Selbstlernzeit muss ich einplanen?
Neben den begleiteten Kurstagen gehören auch individuelle Vor- und Nachbereitung, Transferaufträge, Reflexion sowie die Arbeit an eigenen Unterrichts- oder Praxisaufgaben zum Lernprozess. Der genaue Umfang richtet sich nach Kursplanung, Lerntempo und persönlicher Ausgangslage und wird im Lehrgang transparent kommuniziert.
Welche technischen Voraussetzungen brauche ich?
Für Online- und digitale Lernphasen benötigen Sie einen zuverlässigen Internetzugang, einen Computer oder Laptop mit Kamera und Mikrofon sowie die Möglichkeit, gängige digitale Lern- und Kommunikationswerkzeuge zu nutzen. Spezifische Plattformen und Zugänge werden vor Kursstart bekannt gegeben. Für die Online- und Hybridphasen wird Microsoft Teams eingesetzt. Als Lernplattform steht Konvink zur Verfügung. Die entsprechenden Zugänge erhalten Sie im Rahmen des Lehrgangs.
Erhalte ich digitale Unterlagen und Lernmaterialien?
Ja. Die Lernunterlagen und digitalen Arbeitsmaterialien werden so bereitgestellt, dass Sie zentrale Inhalte vor- und nachbereiten und für Ihren Praxistransfer nutzen können. Je nach Lernsequenz kommen zusätzlich Vorlagen, Arbeitsblätter, Reflexionsaufträge und digitale Lernaktivitäten zum Einsatz.
Wie lässt sich der Lehrgang mit Beruf und Familie bzw. Kinderbetreuung vereinbaren?
Der Lehrgang ist berufsbegleitend und durch die Kombination verschiedener Lernformen möglichst flexibel gestaltet. Online- und Selbstlernphasen reduzieren Präsenzwege und schaffen zusätzliche zeitliche Spielräume. Wenn Betreuungspflichten Ihre Teilnahme beeinflussen, empfehlen wir eine frühzeitige Kontaktaufnahme. Gemeinsam kann geprüft werden, welche Teilnahme- und Organisationsmöglichkeiten im konkreten Kurs zur Verfügung stehen. Für die Präsenztage bieten wir bei Bedarf eine Kinderbetreuung zum Preis von CHF 100.– pro Kind und Tag an.
Online-Teilnahme (Remote / Hybrid)
Der Lehrgang kombiniert Präsenz-, Online- und Hybridunterricht. An den als hybrid ausgeschriebenen Kurstagen können Sie wahlweise vor Ort bei Akrotea.ch in Rüti oder online via Microsoft Teams teilnehmen. Reine Präsenz- und reine Online-Kurstage finden gemäss Kursagenda statt.
Inhalte, Methoden & Künstliche Intelligenz (KI)
Welche Themen werden im SVEB-Lehrgang behandelt?
Im Zentrum stehen die professionelle Planung, Durchführung und Auswertung von Lernveranstaltungen mit Erwachsenen. Dazu gehören unter anderem Lernziele, didaktische Planung, Methodenwahl, Kommunikation, Gruppenprozesse, Lernzielkontrollen, Evaluation, Moderation, Reflexion, Transfer und die professionelle Rolle als Ausbildnerin oder Ausbildner.
Welche Rolle spielt KI im Lehrgang?
Generative KI wird praxisnah im Zusammenhang mit der Tätigkeit als Ausbildnerin oder Ausbildner behandelt. Die Teilnehmenden lernen, wie KI beispielsweise bei Unterrichtsplanung, Lernzielarbeit, methodischer Gestaltung, Aufgabenentwicklung, Lernzielkontrollen und Reflexion unterstützen kann. Gleichzeitig werden Grenzen, Qualitätsprüfung, verantwortungsvoller Einsatz und die didaktische Verantwortung der Lehrperson thematisiert.
Muss ich bereits Erfahrung mit KI-Tools haben?
Nein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend ist, dass Sie bereit sind, digitale Werkzeuge kritisch auszuprobieren und deren Nutzen für reale Bildungssituationen zu beurteilen. Im Vordergrund steht nicht Technik um der Technik willen, sondern der didaktisch sinnvolle Einsatz.
Welche Unterrichtsmethoden lerne ich kennen?
Sie arbeiten mit unterschiedlichen Sozial- und Lernformen, beispielsweise Einzel- und Gruppenarbeiten, moderierten Austauschen, Fallbearbeitungen, Transferaufträgen, Reflexionsmethoden und aktivierenden Lernsettings. Methoden werden nicht nur vorgestellt, sondern hinsichtlich Zielgruppe, Lernziel und konkreter Unterrichtssituation beurteilt und angewendet.
Kann ich eigene Unterrichtssituationen und Praxisfälle in den Lehrgang einbringen?
Ja. Eigene Erfahrungen und konkrete Situationen aus Ihrem Berufsalltag sind ausdrücklich erwünscht. Sie helfen dabei, Theorie und Praxis zu verbinden, alternative Vorgehensweisen zu entwickeln und die eigene Rolle als Ausbildnerin oder Ausbildner zu reflektieren.
Wie praxisorientiert ist der SVEB-Lehrgang?
Der Lehrgang ist konsequent auf die Anwendung in realen Bildungssituationen ausgerichtet. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Lernsequenzen, setzen Methoden und Sozialformen ein, formulieren Lernziele, gestalten Lernkontrollen und reflektieren ihre Rolle als Ausbildnerin oder Ausbildner. Eigene Erfahrungen aus Beruf und Unterricht werden gezielt in den Lernprozess einbezogen.
Wie wird der persönliche Lerntransfer unterstützt?
Transfer wird während des gesamten Lehrgangs mitgedacht. Die Teilnehmenden übertragen Modelle, Methoden und Planungsschritte auf ihre eigenen Unterrichts- oder Ausbildungssituationen, reflektieren Erfahrungen und leiten konkrete nächste Schritte für ihre Bildungspraxis ab.
Kompetenznachweis & Abschluss
Wie wird meine Kompetenz im Lehrgang überprüft?
Der Kompetenznachweis orientiert sich an der praktischen Tätigkeit als Ausbildnerin oder Ausbildner. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern darum, Lernveranstaltungen nachvollziehbar zu planen, professionell durchzuführen und das eigene Handeln zu reflektieren. Die konkreten Anforderungen und Beurteilungskriterien werden im Lehrgang transparent erläutert.
Erhalte ich Rückmeldungen zu meiner Entwicklung?
Ja. Feedback und Reflexion sind zentrale Bestandteile des Lehrgangs. Sie erhalten Rückmeldungen zu Ihrer Planung, Durchführung, Kommunikation und didaktischen Gestaltung und setzen sich gleichzeitig mit Ihrer eigenen Wirkung und Ihren persönlichen Entwicklungsfeldern auseinander.
Was muss ich für den erfolgreichen Abschluss erfüllen?
Zum erfolgreichen Abschluss gehören die geforderte aktive Teilnahme, der bestandene Kompetenznachweis sowie die dokumentierte Reflexion des eigenen Lernprozesses. Für die Ausstellung des SVEB-Zertifikats ist zusätzlich der vollständige Praxisnachweis erforderlich. Fehlt dieser zum Zeitpunkt des Kursabschlusses noch, kann zunächst eine Modulbestätigung ausgestellt werden.
Was geschieht, wenn ein Kompetenznachweis nicht bestanden wird?
Für nicht bestandene Kompetenznachweise gelten die jeweils gültigen Wiederholungs- und Verfahrensregelungen des Lehrgangs. Die konkreten Möglichkeiten, Fristen und Anforderungen werden den Teilnehmenden transparent kommuniziert.
Ist das SVEB-Zertifikat schweizweit anerkannt?
Das SVEB-Zertifikat ist in der Schweizer Erwachsenenbildung ein etablierter Qualifikationsnachweis und bildet für viele Bildungsorganisationen eine wichtige Grundlage für die Tätigkeit als Kursleiterin oder Kursleiter. Es ist zugleich ein anerkannter Einstieg in das modulare Ausbildungssystem für Ausbildende. Der Kaufmännische Verband Ostschweiz (KV Ost) ist der anerkannte SVEB-Anbieter dieses Lehrgangs und stellt nach Erfüllung aller Voraussetzungen das SVEB-Zertifikat aus.
Persönliche Entwicklung & Beratung
Was nehme ich persönlich aus dem Lehrgang mit?
Neben methodischem und didaktischem Wissen entwickeln Sie Ihre eigene professionelle Haltung weiter. Sie lernen, Lernprozesse bewusster zu gestalten, Gruppen sicherer zu begleiten, Rückmeldungen gezielt einzusetzen und Ihre Wirkung als Ausbildnerin oder Ausbildner zu reflektieren.
Muss ich während des Lehrgangs bereits eine eigene Klasse unterrichten?
Eine eigene Klasse ist nicht zwingend erforderlich. Eine möglichst reale Anwendungsmöglichkeit ist jedoch sehr wertvoll. Wer aktuell keine eigene Lerngruppe begleitet, sollte frühzeitig mit Akrotea.ch klären, welche geeigneten Praxis- oder Beobachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Kann ich vor der Anmeldung ein Beratungsgespräch führen?
Ja. Wenn Sie Fragen zu Voraussetzungen, Praxiserfahrung, Lernformat, zeitlicher Belastung oder Ihrem persönlichen Weg zum SVEB-Zertifikat haben, empfehlen wir ein vorgängiges Beratungsgespräch. So lässt sich klären, ob der Lehrgang zu Ihrer aktuellen beruflichen Situation und Ihren Zielen passt.
Praxis , Praktikum & Zertifikat
Muss ich bei Kursbeginn bereits 150 Stunden Praxiserfahrung nachweisen?
Nein. Die vollständige Praxiserfahrung ist keine Voraussetzung, um mit dem Lehrgang zu starten. Für die Ausstellung des SVEB-Zertifikats müssen die geforderten Praxisstunden jedoch nachgewiesen werden. Wer den Lehrgang und den Kompetenznachweis erfolgreich abschliesst, die Praxisanforderung aber noch nicht vollständig erfüllt, erhält zunächst eine Modulbestätigung.
Welche Praxiserfahrung wird für das SVEB-Zertifikat benötigt?
Für das SVEB-Zertifikat «Ausbilderin/Ausbilder – Durchführung von Lernveranstaltungen» sind mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung im Umfang von insgesamt 150 Stunden erforderlich. Davon müssen mindestens 100 Stunden in der Begleitung von Gruppen mit Erwachsenen erbracht werden. Die Praxis kann vor, während und – sofern noch Stunden fehlen – auch nach dem Lehrgang aufgebaut werden.
Was kann ich tun, wenn mir noch Praxisstunden fehlen?
Sprechen Sie uns frühzeitig an. Akrotea.ch unterstützt Teilnehmende dabei, geeignete Möglichkeiten zum Aufbau zusätzlicher Praxiserfahrung zu prüfen. Je nach Verfügbarkeit und Eignung können Hospitationen oder praktische Einsatzmöglichkeiten im Bildungsumfeld geprüft werden. Die konkrete Ausgestaltung und die Anrechenbarkeit werden individuell geklärt.
Kann ich meine Praxisstunden parallel zum Lehrgang sammeln?
Ja. Das ist sogar sinnvoll, weil Sie neue Methoden, Lernziele, Feedbackformen und Unterrichtsplanungen zeitnah in der Praxis erproben können. So entsteht ein direkter Lerntransfer zwischen Lehrgang und eigener Bildungstätigkeit.
Was ist der Unterschied zwischen Modulbestätigung und SVEB-Zertifikat?
Die Modulbestätigung bestätigt den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden SVEB-Moduls. Das eigentliche SVEB-Zertifikat wird ausgestellt, sobald zusätzlich die geforderte Praxiserfahrung vollständig nachgewiesen ist. Wer die Praxisanforderung beim Kursende noch nicht erfüllt, verliert den erfolgreichen Modulabschluss deshalb nicht.
Anreise
Unser Standort befindet sich im Joweid Zentrum 4, 8630 Rüti ZH, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Rüti entfernt. Folgen Sie ab dem Bahnhof dem eingezeichneten Weg zum Joweid Zentrum. Der Eingang befindet sich im Innenhof – unsere Kursräume und die Kinderbetreuung finden Sie im 3. Stock.
Parkplätze stehen zur Verfügung.


